Erster Grenzübertritt in den Kongo

Dass unsere Reise uns nicht nur nach Ruanda führt,
das war davor schon allen klar.
Das Nachbarland hat auch uns’re Neugier geschürt,
die Kongogrenze war doch so nah.

Bukavu war heut‘ unser Ziel,
früh am Morgen zogen wir los.
Die Pässe im Gepäck erwartete uns viel,
dank Grenzbrücke brauchten wir kein Floß.

Wie Kaugummi verging die Zeit im Bus,
doch bald schon erfuhren wir den Plan.
Ein Freund von Doevi, nach dem Gruß,
uns mit in ein Unternehmen nahm.

Sozialversicherungen standen im Mittelpunkt,
Informationen bekamen wir viel.
So ganz hat es aber trotzdem nicht gefunkt,
wir waren uns einig: Die Begegnung war skurril.

Das Wasserkraftwerk war der nächste Stopp,
die Sonne brannte, voll Löcher und Kurven war die Straße.
Doch es hat sich gelohnt, diesmal war es kein Flop,
die Besichtigung war lehrreich über alle Maße.

Das weitere Programm führte uns zur Universität,
kongolesische Studenten warteten auf unseren Wagen.
Leider kamen wir hoffnungslos zu spät,
deshalb mussten wir unseren Hunger noch eine Weile ertragen.

In einer Vorstellungsrunde machten wir uns bekannt,
um danach die Uni zu sehen und den Präsidenten zu hören.
Danach gab es Essen, wir kamen alle gerannt,
die Mägen waren voll, darauf können wir schwören!

Der Abschied war schwer, manche mussten weinen.
Auf die Frage, was wäre , kam nur ein „Nix, gar nix!“.
Dies ist ironisch, das könnte man meinen,
wir sehn‘ uns bald wieder, deshalb ging es ganz fix.

Meixlinger

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